Alkett-Kannen aus einem Zwangsarbeiterlager in Berlin-Reinickendorf. Foto: F. Hoffmann.
Blechtasse, Zwangsarbeiterlager Berlin-Reinickendorf. Foto: F. Hoffmann.
Holzpantinen, Frauen-KZ Ravensbrück. Foto: F. Hoffmann.
Koppelhaken rund, Frauen-KZ Ravensbrück. Foto: F. Hoffmann.
Helm, Frauen-KZ Ravensbrück. Foto: F. Hoffmann.

AUSGESCHLOSSEN

24. November 2023 bis 26. Mai 2024

Archäologie der NS-Zwangslager

Kämme, Löffel, Essnäpfe und Stacheldraht – archäologische Funde erzählen vom Leben und Überleben, aber auch vom Sterben in den nationalsozialistischen Zwangslagern. Dieser Begriff hat sich inzwischen für die Vielzahl unterschiedlicher nationalsozialistischer Lager etabliert. Seit den 1990er Jahren werden an ehemaligen Lagerstandorten in Berlin und Brandenburg archäologische Grabungen durchgeführt und massenweise Funde geborgen. Die Ausstellung „Ausgeschlossen. Archäologie der NS-Zwangslager“ zeigt viele dieser Dinge zum ersten Mal. Über 300 Objekte in sieben Kapiteln geben einen Einblick in das komplexe System der Zwangslager, in ihre archäologische Überlieferung sowie die Arbeit der zeithistorischen Archäologie.

Eine Ausstellung des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseums und des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit. In Kooperation mit dem Landesdenkmalamt Berlin, der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, der Archäologischen Gesellschaft in Berlin und Brandenburg e. V. und der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“.

 

Der Katalog ist im Museum, über den Verlag und im Buchhandel erhältlich:

Ausgeschlossen
Archäologie der NS-Zwangslager

Paperback, 232 Seiten, 297 Abb.
BeBra Verlag, Berlin

24,00 €

 

fuehrungenKuratorenführung
Dr. Thomas Kersting, vorm. Brandenburgisches
Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches
Landesmuseum
Mittwoch, 27. März 2024, 17 Uhr
7 € / 3,50 € + Eintritt

vArchäologie der NS-Zwangslager –
Herausforderung und Chance
Vortrag
Dr. Thomas Kersting, vorm. Brandenburgisches
Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches
Landesmuseum
Mittwoch, 27. März 2024, 18:30 Uhr
5 € / 3 € + Eintritt

 

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